Aufzugsturm für Breisach

Unsere Stadt lebt von ihrem kulturellen Erbe, das sich überwiegend auf dem Münsterberg befindet. Aus diesem Grund ist eine bessere Erreichbarkeit städteplanerische Pflicht!

Wir haben uns deshalb zusammen mit dem Architekturbüro Faiella (Vielen Dank für die tatkräftige und professionelle Unterstützung!) Gedanken darüber gemacht, wie man der touristischen Entwicklung, gleichzeitig aber auch den Breisacher Bürgerinnen und Bürgern gerecht werden kann.

So entstand das Projekt „Aufzugsturm für Breisach“, welches nun im Rahmen unseres Frühlingsfests der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Die Wahl des Standortes für den Aufzug fiel auf die Westseite Breisachs (Aufzugseingang Höhe Wasserschifffahrtsamt/Nähe Heinrich-Ullmann-Platz), da die Nähe zum Stadtkern sowie zur Rheinpromenade die Nutzung einem breiten Publikum zugänglich macht.

Breisacher Bürger und Bürgerinnen wird somit die Möglichkeit gegeben, barrierefrei die Behörden sowie das Münster zu erreichen, alltägliche Botengänge werden gerade für ältere und gehbehinderte Mitbürger erleichtert.

Über den Wasserweg ankommende Tagestouristen wird der direkte Zugang zum historischen Münsterberg ermöglicht.

Ein weiterer Vorteil der Standortwahl ist die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur wie Heinrich-Ullmann-Platz, Theo-Bachmann-Platz sowie die Fahr- und Parkmöglichkeiten am Weinfestgelände.

Wie aus dem Bildmaterial ersichtlich, wurde alte Baustruktur mit neuer Technik vereint. Der aus einer Stahltragkonstruktion mit Glas verkleidete Aufzug in seiner modernen Erscheinung fügt sich harmonisch und weit sichtbar in das historische Stadtbild ein.

Das Besondere an dieser Aufzugsanlage ist eine sich drehende Kabine, die dem Besucher eine Panoramafahrt erleben lässt, über Band erhält er Hintergrundinformationen zur Stadtgeschichte.

Die Fahrt beginnt auf Höhe der Josef-Bueb-Strasse über eine automatische Zugangskontrolle, dieser Startpunkt entspricht dem früheren Rheinufer und ist somit für den Besucher der kulturelle Start in das historische Breisach.

Nach Durchqueren der Stadtmauer entlang an stadtgeschichtlichen Informationstafeln erreicht der Besucher die gläserne Kabine. Tageslicht wird über Oberlichter in den inneren Kern geleitet, moderne Lichtdecken ergänzen den Ausstellungscharakter des Zugangs.

Nach Fahrtbeginn ist die 1.Station die Fischerhalde, Zugang zum Stadtmuseum / Rheintor.

2. Halt ist auf der Ebene „Ehrenmal/Hagenbachturm“, weiterer fußläufiger Zugang zum Münsterberg entlang historischer Stadtmauern/Panoramablick.

3. Station ist ein Ergänzungsaufzug auf den Münsterplatz mit dem Start auf der Ebene Ehrenmal parallel zum Hans-Loy Aufstieg.